«Aufbruch» - Ein Reise nach Griechenland
«Aufbruch» erzählt die abenteuerliche Reise einer jungen Gruppe, die sich vor 36 Jahren kurz nach dem Mauerfall – mit Kind, Pferden, Esel, Hund und Wagen zu Fuss nach Griechenland aufmachte

Über das Buch
«Aufbruch» ist die Aufzeichnung einer ungewöhnlichen Reise, niedergeschrieben 36 Jahre nach deren Realisierung. In einer Zeit, als die Berliner Mauer fiel und sich der Eiserne Vorhang aufzulösen begann, brachen zwei befreundete Paare mit dem zweijährigen Fabian zu einer abenteuerlichen Reise auf. Zu Fuss mit Pferden, Esel, Hund und Planwagen vom ostschweizerischen Gams auf die griechische Insel Samos. Gute 14 Monate später, nach einer zurückgelegten Wegstrecke von 4’000 km, trafen sie wieder in der Schweiz ein. Das Buch ist mehr als ein Reisebericht. Es schildert die Geschichte der Erzählerin, die sich als Mutter von Fabian nicht davon abhalten liess, auch in Anbetracht der Risiken und Gefahren eines solchen Unterfangens einem Lebenstraum nachzugehen. Eine Frau, die sich zusammen mit ihrer Familie aufmachte – damals noch ohne Handy oder GPS – Vertrautes hinter sich liess und Neuland betrat.
Die Reise fand in einer Zeit statt, als sich die Welt im Aufbruch befand und die Hoffnung auf eine Annäherung der Ost- und Westmächte aufkeimte. Verheissungsvolle Aussichten für die junge Reisegruppe, die sich allesamt in der Friedensbewegung engagierte. Trotz des Glücksgefühls, dem Weltfrieden einen Schritt näher zu sein, begleiteten grosse Spannungen im Balkan und Nahost die Reisenden wie dunkle Wolken. «Aufbruch» ist eine Lichtspur, die Verbindungen von Menschen aus verschieden Kulturräumen ermöglichte und schuf, ein spannendes, unterhaltsames und inspirierendes Zeitdokument – eine Einladung, an dieser abenteuerlichen Reise teilzunehmen.
Zur Autorin
Cornelia Müller Fetahi (1958) wuchs in Rapperswil auf und lebt seit 1991 in Wolfhalden AR. Als ausgebildete Sozialarbeiterin setzte sie sich insbesondere für Frauen- und Menschenrechte ein und engagierte sich über 20 Jahre lang an der Basis, unter anderem in der Jugendbetreuung, im Frauenhaus für Migrantinnen, im Drogenbereich und im Flüchtlingswesen. Gemeinsam mit ihrem damaligen Partner und Mitreisenden Fredi lebte sie eine neue partizipative Form der Familienbetreuung. Ein Jahr nach der Geburt ihres Sohnes (1988) begannen die Reisevorbereitungen. Zurück in der Schweiz kam schon bald ihre Tochter (1995) zur Welt. Während der letzten 14 Jahre ihrer Erwerbstätigkeit arbeitete sie in der Administration einer unabhängigen Schule. In dieser Lebensphase als berufstätige, und über längere Zeit alleinerziehende Mutter fand sie weder Raum noch Ruhe, sich dem Schreiben zu widmen. Seit ihrer Pensionierung nutzt sie die sich öffnenden Freiräume, um sich – nebst den Freuden als Grossmutter – verstärkt ihrem eigenen Leben zu widmen und persönlichen Interessen nachzugehen.
